In Zeiten steigender Unternehmensinsolvenzen gewinnt ein innovatives Debitoren- und Finanzmanagment eine immer essentiellere Bedeutung bei der Sicherung Ihres Unternehmens. Wir helfen Ihnen bei der Auswahl des richtigen Instrumentes zur Feststellung und Absicherung Ihrer Forderungsausfallrisiken bzw. der Umsatzfinanzierung.

Waren- / Ausfuhrkreditversicherung 
Die Kreditversicherung bietet Ihnen Versicherungsschutz für revolvierende Forderungen aus Warenlieferungen und Dienstleistungen bei Zahlungsunfähigkeit gewerblicher Kunden im In- und Ausland.
Innerhalb des Debitorenmanagements übernimmt die Kreditversicherung nicht nur eine Absicherung der Forderungen, sondern sieht ihre primäre Aufgabe in der Bonitätsprüfung und der routinemäßigen Überwachung der Debitoren.
Ziel einer externen, professionellen Kreditprüfung ist die Schadenverhütung und die Schadenminderung für den Lieferanten. Darüber hinaus unterstützt der Kreditversicherer Sie bei der Vereinbarung von Sicherheiten und stellt Ihnen sein KNOW-HOW auf dem Gebiet der Insolvenzabwicklung und Inkassodienstleistungen zur Verfügung.

Rating und Bonitätsinformation 
Die Bewertung der Fähigkeit von Unternehmen, ihren wirtschaftlichen Verpflichtungen gegenüber Lieferanten und Kunden nachzukommen, ist mittlerweile auch ohne die Bereitstellung von Versicherungsschutz für Forderungsausfälle erhältlich.
Das Bedürfnis der Wirtschaftsunternehmen nach Bonitätsinformationen nimmt auch im auf Basel II zu.
Zwischenzeitlich bietet der Markt entsprechende Produkte mit unterschiedlichem Informationsgehalt.

Inkassodienstleistung 
„Professionalität und Schnelligkeit“ entscheiden über den Erfolg beim Forderungseinzug.
Die Produktlinien der Anbieter setzen heute bereits beim Rechnungsdruck- und Versand an und begleiten Sie über den gerichtlichen Forderungseinzug bis hin zur Schuldnerüberwachung.
Neben eigenständigen Lösungen bieten insbesondere die Kreditversicherer im Zusammenhang mit Warenkreditversicherungsverträgen ergänzende Produkte an.

Factoring 
Hierbei handelt es sich um den Verkauf von kurzfristig revolvierenden Geldforderungen aus Waren- und Dienstleistungsgeschäften an ein Factoring-Institut ( Factor ). Das verkaufende Unternehmen ( Verkäufer ) erhält in der Regel 80 - 90% der angekauften Forderungen unmittelbar nach dem Verkauf. Der Rest folgt ( abzüglich Kosten ) später. Der Ankauf erfolgt jedoch nur innerhalb der für den einzelnen Abnehmer festgesetzten Kreditlimite.
Den Kern des Factoring bildet eine Erhöhung der Liquidität beim Verkäufer und der Übergang des Forderungsausfallrisikos ( In- und Ausland ) auf den Factor. Der Verkäufer schont seine Kreditlinien und erweitert seine Möglichkeiten, Skonti zu nutzen. Durch den Effekt der Bilanzverkürzung verbessert sich zudem seine Eigenkapitalquote. Im Rahmen einer flexiblen Umsatzfinanzierung werden am Markt verschiedene, auf die jeweiligen Bedürfnisse der Verkäufer abgestimmte, Factoringvarianten angeboten.

Asset-Backed-Securities (ABS) 
Ist eine weitere Möglichkeit der außerbilanziellen Finanzierung über den in der Regel stillen und regesslosen Forderungsverkauf an eine im Ausland ansässige Zweckgesellschaft. Ziel dieser Gesellschaft ist das Verbriefen und Emitieren von sogenannten „Commercial Paper“ am freien Kapitalmarkt. Die Vorteile für den Verkäufer liegen in der durch den Liquiditätszufluss gesteigerten Finanzierungsflexibilität und können Steuervorteile, sowie eine Begrenzung des Ausfallrisikos beinhalten.

Bürgschaft / Kautionsversicherung 
Als Alternative zum Avalkredit der Banken bieten die Kredit-/Kautionsversicherer vorrangig folgende Bürgschaftsarten:


Anzahlungsbürgschaft
 Mängelgewährleistungsbürgschaft
Vertragserfüllungsbürgschaft

 Selbstverständlich stehen wir Ihnen auch bei der Erstellung von Spezialbürgschaften gerne beratend zur Seite.
 
<<zurück          Interesse>>


© Interassekuranz Sitt & Overlack GmbH Versicherungsmakler Köln 2007